Beispielszenario: Abgekündigte Ersatzteile nachfertigen — Kleinserie statt Neuanschaffung
Anonymisiertes Beispielszenario: zeigt einen typischen Projektablauf, kein verifizierter Kundenbericht.
Ein typischer Projektverlauf, anonymisiert zusammengefasst: Für eine laufende Maschine sind kritische Verschleißteile nicht mehr lieferbar — der Originalhersteller hat die Baureihe abgekündigt. Neuanschaffung wäre um ein Vielfaches teurer als die Nachfertigung.
Ausgangslage
Vorhanden waren nur Altteile und eine unvollständige Zeichnung; Werkstoff und Härteangaben fehlten. Europäische Fertiger lehnten die Kleinserie ab oder kalkulierten Preise, die den Weiterbetrieb der Anlage unwirtschaftlich gemacht hätten. Gesucht war ein Fertiger, der Kleinserien wirtschaftlich fertigt — mit nachweisbarer, dokumentierter Maßhaltigkeit.
Vorgehen
Aus Altteilen und Restzeichnung entstand per Vermessung und Werkstoffanalyse eine vollständige Fertigungszeichnung mit Toleranzen und Härteangaben. Zwei zerspanende Betriebe mit passendem Maschinenpark wurden auditiert; die Zeichnungen gingen nur unter NNN-Vereinbarung an die angefragten Werke.
Die Erstmuster wurden mit Messprotokoll gegen die Zeichnung geprüft und im realen Betrieb getestet. Nach Freigabe folgte die Kleinserie mit AQL-Kontrolle; ein Rahmenauftrag mit Abrufen sichert seitdem die Versorgung — DDP geliefert ans Werk.
Ergebnis
- Weiterbetrieb der bestehenden Anlage gesichert — ohne Investition in Ersatzmaschinen.
- Vollständige Fertigungszeichnung als dauerhaftes Firmen-Asset — unabhängig vom einzelnen Lieferanten.
- Dokumentierte Qualität: Erstmusterprüfbericht und Messprotokolle je Charge.
- Planbare Versorgung über Rahmenauftrag mit Abrufen — Lagerbestand statt Beschaffungspanik.
Eingesetzte Leistungen
Teil nicht mehr lieferbar?
Senden Sie Altteil-Fotos oder Restzeichnung — wir prüfen, ob und zu welchem Preis eine Nachfertigung realistisch ist, vertraulich und unverbindlich.