Gate A – Lieferant
Rechtsträger, Fabrikstatus, Fertigungstiefe, Kapazität, Qualitätssystem, Referenzen und Bankkonto stimmen überein.
Ob eigener Shop, eBay, Otto oder Kaufland: Wir finden Hersteller statt Zwischenhändler, prüfen jede Bestellung vor Versand und liefern verzollt an Ihr Lager — planbar und mit deutscher Rechnung.
Die meisten Händler verlieren Marge nicht beim Verkaufen, sondern beim Einkaufen.
Alibaba-„Hersteller" sind oft Trading Companies. Sie zahlen deren Marge, ohne es zu merken — und haben trotzdem keinen Qualitätszugriff.
Erste Lieferung gut, zweite mangelhaft: Ohne Kontrolle vor Ort merken Sie Qualitätsabfall erst an der Retourenquote.
Verspätete Ware zur Hauptsaison ist verlorener Umsatz. Ohne lokale Nachverfolgung erfahren Sie von Verzögerungen zuletzt.
Bestseller-Kandidaten oder ganze Kategorien: Wir prüfen Einkaufspreise und MOQ bei geprüften Herstellern.
Muster mehrerer Fabriken, vor Ort vorgeprüft und in einem Paket — Sie vergleichen zu Hause statt blind zu bestellen.
AQL-Stichprobe mit Fotobericht bei jeder Nachbestellung — Qualitätsabfall wird sichtbar, bevor die Ware das Werk verlässt.
Einkauf, Fracht, Zoll und EUSt aus einer Hand — Sie erhalten eine deutsche Rechnung und kalkulierbare Landed Costs.
Sie senden Produktliste oder Foto — wir liefern Preise und MOQ in 24 h.
Muster vergleichen, Lieferant festlegen, Konditionen verhandeln wir.
Produktion mit AQL-Endkontrolle und Fotobericht vor Freigabe.
DDP-Lieferung an Ihr Lager — mit deutscher Rechnung.
Häufig ja: Über Sammelversand und verhandelte MOQs funktionieren viele Produkte schon ab wenigen hundert Einheiten. Das Sofort-Angebot zeigt Ihnen kostenlos, ab welcher Menge sich Ihr Produkt rechnet.
Ja. Bei der Komplettabwicklung kaufen Sie bei einem deutschen Unternehmen mit deutscher Rechnung — Vorsteuerabzug und Buchhaltung funktionieren wie bei jedem Inlandseinkauf.
Mit einem versiegelten Referenzmuster („Golden Sample") und AQL-Prüfung jeder Charge gegen genau dieses Muster — Abweichungen fallen vor dem Versand auf, nicht bei Ihren Kunden.
Ein niedriger Fabrikpreis ist noch keine Marge. Für deutsche Online-Händler entsteht ein tragfähiger China-Import erst dann, wenn Produktrecht, Retourenrisiko, Kapitalbindung, Nachbestellzeit und Plattformanforderungen in derselben Rechnung stehen. Der folgende Rahmen ist für Sortiments-, Einkaufs- und Geschäftsführungsentscheidungen aufgebaut.
Vergleichen Sie nicht den EXW- oder FOB-Preis mit Ihrem Verkaufspreis. Relevant ist der Deckungsbeitrag nach Landed Cost und Verkaufsrisiko. Zur Landed Cost gehören Warenwert, Werkzeug- und Musterkosten, China-Inlandstransport, Exportabwicklung, Hauptlauf, Versicherung, Zoll, Abfertigung, Nachlauf sowie nicht als Vorsteuer abzugsfähige Abgaben. Danach folgen Fulfilment, Marktplatzprovision, Payment, Lager, Retouren, Gewährleistung und Abschriften.
Illustratives Rechenbeispiel: Bei 39,90 € Nettoerlös, 11,20 € Landed Cost, 7,50 € Vertrieb/Fulfilment, 2,40 € erwarteten Retouren- und Gewährleistungskosten sowie 8,00 € Marketing verbleiben 10,80 €. Steigt die Fehlerquote und damit der Risikoblock um nur 1,50 €, sinkt der Deckungsbeitrag auf 9,30 €. Das Beispiel ist keine Preiszusage; es zeigt, warum Qualitätskosten vor der Bestellung modelliert werden müssen.
| Prüffeld | Go-Signal | Stop-Signal |
|---|---|---|
| Nachfrage | Such-/Verkaufsdaten, Zielgruppe und Preisfenster sind belegt | Bestellung basiert nur auf einem Trend oder Lieferantenversprechen |
| Marge | Stressrechnung bleibt auch bei höherer Fracht und Ausschuss positiv | Business Case funktioniert nur mit Best-Case-Fracht und null Retouren |
| Compliance | Pflichtenmatrix und Nachweisplan stehen vor der Anzahlung | „CE vorhanden“ ohne Modell-, Normen- und Laborbezug |
| Lieferfähigkeit | Wiederbeschaffungszeit, Meldebestand und Alternativquelle definiert | Ein Lieferant, keine Kapazitätsprüfung, kein Puffer |
Bei Verbraucherprodukten genügt es nicht, dass die Angaben nur auf dem gelieferten Produkt stehen. Im Fernabsatz muss das Angebot die gesetzlich geforderten Informationen klar und sichtbar abbilden. Dazu gehören grundsätzlich die Identifikation des Produkts, Herstellername sowie Post- und elektronische Adresse. Sitzt der Hersteller außerhalb der EU, kommen Name sowie Post- und elektronische Adresse der verantwortlichen Person in der EU hinzu. Erforderliche Warn- und Sicherheitsinformationen müssen in einer für den deutschen Zielmarkt verständlichen Sprache erscheinen.
Die Verantwortung hängt nicht am Versandmodell. Wer als deutsches Unternehmen verpackte Ware vertreibt, muss die Verpackungspflichten prüfen. Beim Fulfilment bleibt der Auftraggeber insbesondere für Registrierung im Verpackungsregister LUCID, Systembeteiligung und Datenmeldungen verantwortlich. Bei Elektrogeräten kann der Importeur als Hersteller im Sinne des ElektroG gelten; die WEEE-Registrierung muss vor dem Inverkehrbringen erteilt sein. Batterien, Akkus und weitere Produktgruppen haben zusätzliche Systeme.
| Produktmerkmal | Vor Listing klären | Nachweis in der Produktakte |
|---|---|---|
| Verkaufs-/Versandverpackung | LUCID-Registrierung, Systembeteiligung, Mengenmeldung | Registrierungsnummer, Vertrag, Mengenlogik |
| Elektro-/Elektronikfunktion | WEEE/ElektroG, Geräteart, Marke, Kennzeichnung | ear-Registrierung, Label-Freigabe |
| Batterie/Akku | Batterierecht, Transportklassifizierung, UN-38.3-Nachweis | Registrierung, Prüfzusammenfassung, Versandfreigabe |
| Verbraucherprodukt allgemein | GPSR-Rolle, Rückverfolgbarkeit, Beschwerde-/Rückrufprozess | Risikoanalyse, Kontaktdaten, SOP |
Ein Golden Sample allein reicht nicht. Die Spezifikation muss messbare CTQ-Merkmale (Critical to Quality) enthalten: Material, Maße und Toleranzen, Farbe, Funktion, Geruch, Oberfläche, Verpackung, Barcode, Drop-Test, Bedienungsanleitung und Sicherheitskennzeichnung. Die Kontrolle wird auf den Fehlerfolgen aufgebaut, nicht auf optischen Vorlieben.
Rechtsträger, Fabrikstatus, Fertigungstiefe, Kapazität, Qualitätssystem, Referenzen und Bankkonto stimmen überein.
Golden Sample, Stückliste, Label und Verpackung sind versioniert; offene Abweichungen haben Verantwortliche und Termin.
In-Process-Kontrolle bei kritischen Prozessen, dann Endkontrolle nach festgelegtem Stichprobenplan.
Nur freigegebene Charge wird verladen; Kartonzahl, Siegel, Fotos, Prüfbericht und Versanddokumente werden zusammengeführt.
Die Zeitangaben sind Planungsbänder, keine Lieferzusage. Regulatorisch anspruchsvolle Produkte, neue Werkzeuge oder Feiertage in China verlängern den Ablauf.
Zielkunde, Nutzen, Spezifikation, Ziel-Landed-Cost, Verkaufsland, Absatzkanal und Compliance-Scope.
Mindestens technisch vergleichbare Angebote, Rechtsträgerprüfung, Kapazitäts- und Nachweischeck.
Golden Sample, Laborlücken, Label, Anleitung, Verpackung und Produktdaten schließen.
Freigabemuster, In-Process-Kontrolle, Endprüfung und Korrekturfenster vor Abholung.
Modus nach Bedarfstermin und Kapitalbindung; Nachbestellpunkt schon vor Verkaufsstart berechnen.
Wenn der Deckungsbeitrag nach Vollkosten und Stressszenario positiv bleibt, die Mindestmenge zum Absatz passt und die regulatorischen Nachweise vor Serienstart realistisch beschafft werden können. Eine starre Umsatz- oder Warenwertgrenze wäre unseriös.
Nein. DDP beschreibt eine Lieferpflicht, löst aber keine unklare Importeurrolle, fehlende Zollbelege oder Produktverantwortung. Importeur of Record, EORI, Verzollungsbeleg und Steuerfluss müssen ausdrücklich vereinbart sein.
Er hängt von Absatzschwankung, Wiederbeschaffungszeit und gewünschtem Servicegrad ab. Rechnen Sie mindestens ein Basis-, Verzögerungs- und Nachfragespitzen-Szenario statt pauschal „zwei Monate“.
Rechts-, Daten- und Methodenstand: 14.07.2026. Maßgeblich bleiben die konkrete Produkteinstufung und der Einzelfall; Normen, Zollmaßnahmen, Sanktionen und Behördenpraxis können sich ändern.
Senden Sie uns Ihre Top-Produkte oder eine Kategorie-Idee — wir zeigen Ihnen in 24 Stunden, welches Einsparpotenzial im Direkteinkauf steckt.
Vor der ersten Anzahlung müssen Absatzkanal, Importeurrolle, Produktakte und maximal tragbares Verlustrisiko zusammengeführt werden. Die folgenden Werkzeuge machen aus einer Produktidee eine dokumentierte Investitionsentscheidung.
| Kanal | Zusätzlicher Prüfpunkt | Nachweis vor Go-live | Typischer Stop |
|---|---|---|---|
| Amazon / Marktplatz | Listingdaten, verantwortliche Person, EPR-Nummern, Fulfilment- und Kartonvorgaben | Freigegebenes Listing-Paket deckungsgleich mit Produkt und Verpackung | Lieferant liefert nur Bilder oder fremde Registrierungsnummern |
| Eigener Onlineshop | GPSR-Fernabsatzangaben, Warnhinweise, Rückruf- und Beschwerdeprozess | Produktseite, Anleitung, Label und Produktakte tragen denselben Revisionsstand | Warnhinweise erscheinen erst nach dem Kauf |
| Stationärer Handel | Händlerdatenblatt, Verpackung, POS-Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit je Charge | Übergabepaket für den Handel und dokumentierter Reklamationsweg | Seriennummer, Charge oder verantwortlicher Wirtschaftsakteur fehlen |
| B2B / Private Label | Vertragliche Rollen, Änderungsfreigabe, technische Spezifikation und Nachweisübergabe | Abnahmeplan und klare Verantwortung zwischen Marke, Importeur und Abnehmer | Compliance wird pauschal an den chinesischen Hersteller delegiert |
Vom Anzahlungsdatum bis zum Zahlungseingang des Endkunden: Muster, Produktion, Transport, Zoll, Lagerdauer und Auszahlungsrhythmus des Kanals gehören in dieselbe Zeitachse.
Legen Sie vor dem RFQ fest, welchen Gesamtbetrag das Unternehmen bei Rückruf, Nacharbeit oder langsamer Abverkaufsrate verkraften kann. Dazu zählen nicht nur Warenwert, sondern auch Fracht, Prüfung, Marketing und Entsorgung.
Rechnen Sie mindestens Basis-, Fracht-/Verzögerungs- und Qualitätsstress. Ein Business Case, der nur bei fehlerfreier Ware, sofortigem Abverkauf und Best-Case-Fracht trägt, ist kein belastbarer Pilot.
Die Beispielwerte in der Datei sind illustrativ und müssen durch eigene Kanal-, Produkt- und Angebotsdaten ersetzt werden.
Stop: Keine Skalierung, solange die reale Marge nur durch Ausblenden von Retouren, Compliance-Kosten oder Kapitalbindung positiv erscheint.